WÖrld 2010 – Megalaut Superspitze
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Nach knapp zwei Jahren, in denen am Anfang die Idee für dieses Lager entstand und sich dann ein WÖrld-AK bildete, um dieses Event vorzubereiten, war es am Donnerstag, den 13. Mai endlich so weit. Aus allen Richtungen der Diözese strömten rund 420 Wölflinge, 110 Leiter, sowie rund 90 Helfer an den Niederrhein nach Geldern-Vernum. Antje die Wildgans, Maskottchen der WÖrld hatte sie für vier Tage zum Diözesanlager für Wös eingeladen.
Schon knapp eine Woche vor Beginn reisten zahlreiche fleißige Helfer zum Lagerplatz auf dem Bauerhof Maas. Auf einem rund 4,5 Hektar großem Feld sollte in wenigen Tagen das erste Wölflings-Diözesanlager seit 13 Jahren stattfinden. So wurden mehrere Container aufgestellt, Strom- und Wasserleitungen verlegt, die Küche aufgebaut und natürlich die riesige Jurtenburg errichtet.
Am Donnerstag kamen dann endlich auch die vielen Wölflinge in Geldern an. Im Anschluss an das Zelteaufbauen und einem Mittagssnack startete auch schon das Programm. In der Großjurte, unserem Kreuzfahrtschiff, buchten Stefan und Roxi für unsere Kleinsten eine WÖrld-Reise. Nach der Begrüßung durch den Bürgmeister der Stadt Geldern Herrn Janssen und Pfarrer Dördelmann wurde den Wölflingen noch kurz erklärt was sie in den nächsten Stunden und Tagen erwarten sollte.
Bei einem großen Stationsspiel wurde zunächst der Lagerplatz erkundet. Hier gab es für alle eine Menge zu entdecken und auf die Wölflinge wartete manch eine knifflige Aufgabe. Am Abend haben alle zusammen einen tollen Gottesdienst gefeiert. Eine große Party schloss sich direkt daran an. Während dieser wurde live der Wörld-Song präsentiert. Außerdem gab es auf dieser Party auch viele weitere Gäste dieser Kreuzfahrt zu entdecken.
Am Freitagmorgen haben sich die Wölflinge eine Wörld-Erinnerungstafel gebastelt. Die Holzbretter, die mit ganz vielen verschiedenen Sachen beklebt und bemalt wurden, bildeten am Sonntag ein riesiges Lebendiges Kunstwerk.
Am Nachmittag waren die Kinder in ihren Dörfern, im Norden, Süden, Westen und Osten und haben dort zusammen viele verschieden Spiele gespielt. Diese wurden von den Wölflings-Arbeitskreisen der neun Bezirke der Diözese Münster vorbereitet.
Abends gab es dann ein tolles Welt-Buffet. Laspanghantos de Papa (Kartoffelpuffer aus Südamerika), Rote Grütze mit Vanillesoße aus Belgien, Linsensalat aus Afrika, Baguette aus Frankreich, Hot Dogs aus den USA und noch einiges mehr wurde vom Küchenteam gezaubert. Viele Kinder haben sogar alles probiert haben!
Mit zwei große Lagerfeuerrunden klang der Abend aus. Hier lernten die Wölflinge auch unsere Gäste aus Bolivien kennen. Nach vielen Singspielen und Liedern verschwanden die Teilnehmer dann müde in ihren Zelten.
Der Samstag stand dann ganz unter der Thema Meuten für Meuten. Hierfür haben sich die Wös in den Gruppenstunden schon vor dem Lager zu Experten über ein fremdes Land ausgebildet. Während des Programmpunktes verbrachten jeweils zwei Meuten zusammen den Tag, um der anderen Gruppe dieses Land mit Spielen, Bastelarbeiten und kleinen Vorträgen näher zu bringen. Die Wölflinge haben dabei eine Menge über fremde Länder und Kulturen erfahren. Es wurden Spielzeuge, Trommeln und vieles mehr gebastelt, Rugby gespielt, der eigene Name auf Kyrillisch gelernt und und und ...
Nach dem Abendessen gab es dann etwas ganz Besonderes: die „Glühende Nacht“! Hier konnten die Teilnehmer auf dem gesamten Lagerplatz herum laufen und es gab viele verschiedene Angebote, die fast alle was mit Licht, Feuer und/oder Farben zu tun hatten. Eine Feuershow mit Feuerspuckern und Jonglage, die bei der Dunkelheit faszinierend war, ein Schwarzlichtzelt, Geschichtenerzähler, Wunderkerzenbilder aber auch zahlreiche Spiele standen auf dem Angebot. Zum Abschluss wartete als große Überraschung für alle ein großes Feuerwerk, welches mit toller Musik unterlegt war. Nach großem Applaus hieß es dann zum letzten Mal Schlafengehen.
Bei tollem Wetter haben sich am Sonntag dann alle zu einem Lebendigen Kunstwerk aufgestellt. Hierbei kamen die Tafeln vom Freitag zum Einsatz. Zusammengestellt bildeten alle Teilnehmer eine riesige Weltkarte. Diese wurde nach einigen Spielen aus einem Flugzeug heraus fotografiert, welches mehrere Runden im Tiefflug über dem Lagerplatz zog.
Wer nach dem Frühstück noch nicht damit angefangen hatte, musste jetzt sein Zelt abbauen, alles aufräumen und in die Busse, Autos und Anhänger bringen, damit es dann auch schnell wieder nach Hause gehen konnte.
Aber bevor dann letztendlich alle Wös den Platz verließen, haben sich noch mal alle an der Bühne getroffen und wir haben in einem großen Kreis Tschüss gesagt und uns bei den Leuten aus der Küche, dem Rödelteam und natürlichen allen anderen Helfern bedankt.
Am Ende stand für alle, die Teil der WÖrld-Reise waren, ein tolles unvergessliches Erlebnis. Man fand viele neue Freunde, lernte eine Menge über nun nicht mehr ganz so fremde Länder und Kulturen und hatte natürlich jede Menge Spaß. Mit einem letzten Kraftakt des Rödel- und Helferteams konnte der gesamte Abbau auch noch am Sonntag geschafft werden.
Nun liegt das Diözesanlager WÖrld hinter uns. Über 600 Teilnehmer waren bei dieser tollen Veranstaltung dabei und es gilt Danke zu sagen an alle, die dazu beigetragen haben, dass dieses Lager stattfinden konnte.
Christian Bartnik


